Bayrische Akademie Ländlicher Raum

12.05.2016 zurück

Die nächsten Termine - Thema Biodiversität und Flüchtlinge

Eine Übersicht für unsere Mitglieder

 

Zur Neuausrichtung der Agrar- und Umweltpolitik.

Welche Rolle spielt Biodiversität?

11. Juli 2016, München
 
Fachtagung der Hanns‐Seidel‐Stiftung mit Beteiligung der ALR
Über die Hälfte der Landesfläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Landwirtschaftliche Flächen sind nicht nur Produktionsräume, sondern auch Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Einer umweltverträglichen und die Artenvielfalt erhaltenden Gestaltung der Landwirtschaft kommt daher eine besondere Bedeutung zu.
Maßnahmen im Umweltschutz und strengere Vorschriften etwa im Bereich des Pestizid- und Düngereinsatzes haben punktuell einige Verbesserungen bewirkt, auch die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollte verstärkt zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen – doch bislang konnte der Artenverlust nicht aufgehalten werden. Das dramatische Bienensterben der letzten Jahre ist geradezu zu einem Symbol der Wechselwirkung von biologischer Vielfalt und Landwirtschaft geworden. Sie brauchen einander. Ohne Bienen keine Bestäubung – eine bislang für selbstverständlich gehaltene Dienstleistung der Natur. Stehen wir hier vor einem unlösbaren Konflikt?
Was ist zu tun, um eine Balance zwischen der landwirtschaftlichen Produktion, die sich einem zunehmenden Wettbewerbsdruck stellen muss, und der biologischen Vielfalt sicherzustellen?

 

Unser Thema passt sehr gut in die UN Dekade für biologische Vielfalt. Jüngst würde übrigens das Projekt "Die Aitrachaue - mehr Biodiversität durch Flurneuordnung" als offizielles Dekade-Projekt der UN ausgezeichnet. Im Rahmen des insgesamt 70 Hektar umfassenden Projekts wurden extensive Grünflächen ausgewiesen, Uferschutzstreifen, Feldgehölze und Hecken angelegt, außerdem ein Landschaftsweiher und eine Streuobstwiese - Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Retentionsflächen für Wasserrückhalt und Hochwasserschutz.

externer link (StMELF)

 

Flüchtlinge auf´s Land?! Herausforderungen und Chancen

18. Juli 2016, München
Sommerkolloquium mit der Hanns‐Seidel‐Stiftung
Ballungsräume und städtische Zentren wachsen – während viele ländliche Räume an Bevölkerung verlieren. Der Trend hält an. Auch die Flüchtlinge scheinen die Metropolen und dynamischen Wirtschaftszentren zu bevorzugen. Doch angesichts der Wohnraumprobleme und Segregationsgefahren in manchen größeren Städten auf der einen Seite, der Leerstandsproblematik in Dörfern und der Facharbeiterknappheit auf der anderen Seite, werden Forderungen laut, die Migrationsbewegungen nach Möglichkeit gleichmäßiger zu verteilen, v.a. zwischen Stadt und Land.
Welche Zukunftsperspektive kann das Land den Flüchtlingen bieten? Welche Chance stellen die Flüchtlinge für die ländlichen Räume dar?

 

 

Begrenzt öffentliche Veranstaltungen - unseren Mitgliedern wurde das Programm jeweils zugeleitet.

 

Silke Franke

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